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Ertrag gerechnetfür Ihr Dach, mit Hamburger StrahlungsdatenSolarpflicht geprüftbei Neubau und DachsanierungAnmeldung inklusivebei den Hamburger EnergienetzenAlle sieben Bezirkevon Altona bis Bergedorf
Photovoltaik in Hamburg — zur Startseite Photovoltaik in Hamburg Solaranlagen, Speicher, Wallbox 0 % MWST auf Anlage und Speicher bis 30 kWp
Photovoltaik Hamburg: Einfamilienhaus aus rotem Klinker mit schwarzen Solarmodulen auf dem Satteldach
Solaranlagen, Speicher, Wallbox · Hamburg

Photovoltaik und Solaranlagen in Hamburg

Wir planen und montieren Photovoltaikanlagen auf Häusern in ganz Hamburg, auf Wunsch mit Speicher und Wallbox. Auf einem Süddach erzeugt hier jedes kWp rund 980 kWh Strom im Jahr.

oder per E-Mail: kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de
  • ✓ Ertragsrechnung für Ihr Dach
  • ✓ Solarpflicht und Brandwand-Abstand geprüft
  • ✓ Anmeldung bei den Hamburger Energienetzen
  • ✓ Erster Termin kostenlos

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Abstände, Größe und Anmeldung.

Welche Dachform hat das Haus?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon dazu oder kommt bald?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Anlage laufen?

Für Anlagen, die bis 31.12.2026 in Betrieb gehen, gilt die heutige Vergütung.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns innerhalb eines Werktags und vereinbaren den ersten Termin. Der kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de

Der Ablauf

So kommt die Anlage auf Ihr Dach

Hände an einem Esstisch mit Tablet, Zollstock und Solarmodul-Muster bei einer Beratung

1. Erster Termin

Wir sehen uns Dach, Zählerschrank und Verbrauch an und rechnen, was die Anlage auf Ihrem Dach bringt. Der Termin kostet nichts.

Zwei Monteure mit Sicherheitsgurt setzen ein schwarzes Solarmodul auf Montageschienen eines Ziegeldachs

2. Angebot und Montage

Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit allen Posten. Nach Ihrem Auftrag melden wir die Anlage an und montieren.

Elektriker setzt im Hausflur einen neuen Stromzähler in einen geöffneten Zählerschrank

3. Inbetriebnahme

Zählertausch durch die Hamburger Energienetze, Inbetriebsetzung und Eintrag im Marktstammdatenregister. Dann läuft die Anlage.

Leistungen

Was wir für Ihr Dach übernehmen

Weitere Leistungen (2)

Eine Solaranlage auf einem Hamburger Süddach erzeugt je kWp, also je Kilowatt Spitzenleistung der Module, rund 980 kWh Strom im Jahr. Auf einem Ost-West-Dach sind es rund 770 kWh, dafür verteilt sich der Strom gleichmäßiger über den Tag. Diese Werte gelten für das schmale Reihenhausdach ebenso wie für das große Dach eines Mehrfamilienhauses, denn mit der Fläche ändert sich nur die Zahl der Module. Eine Anlage mit 10 kWp ohne Speicher kostet laut co2online und Finanztip, Stand 2026, 11.000 bis 16.000 Euro, und für Privatleute fällt darauf 0 % Umsatzsteuer an.

Im ersten Termin sehen wir uns Ihr Dach, den Zählerschrank und Ihren Stromverbrauch an, danach rechnen wir den Ertrag für genau dieses Dach. Daraus ergibt sich, wie groß die Photovoltaikanlage sein sollte und ob ein Speicher zu Ihrem Verbrauch passt. Dieser erste Termin kostet nichts.

Wir prüfen dabei auch, ob für Ihr Haus die Hamburger Solarpflicht gilt, wie viel Abstand die Module zur Brandwand brauchen und ob das Denkmalschutzamt zustimmen muss. Vor der Montage stellen wir den Antrag bei den Hamburger Energienetzen, nach der Inbetriebnahme tragen wir die Anlage im Marktstammdatenregister ein. Wenn Sie Ihre Adresse und den Jahresverbrauch aus der Stromrechnung zur Hand haben, können Sie den Termin gleich über das Formular anfragen.

Wie viel Strom bringt eine Solaranlage in Hamburg?

Je kWp erzeugt eine Anlage in Hamburg zwischen rund 510 kWh auf der Nordseite und rund 980 kWh auf der Südseite eines Dachs mit 35 Grad Neigung. Alle anderen Richtungen und die aufgeständerten Module auf Flachdächern liegen dazwischen, wie die Tabelle zeigt.

Dachrichtung Neigung Ertrag je kWp und Jahr
Süd 35° 978 kWh
Süd 45° 977 kWh
Süd 15° 915 kWh
Südost 35° 927 kWh
Südwest 35° 914 kWh
Ost 35° 781 kWh
West 35° 765 kWh
Ost-West, Mittel beider Seiten 35° 773 kWh
Nord 15° 684 kWh
Nord 35° 508 kWh
Flachdach, nach Süden aufgeständert 10° 886 kWh
Flachdach, nach Ost-West aufgeständert 10° 810 kWh

Eigene Rechnung mit PVGIS 5.3 der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission für den Standort Rathausmarkt, feste Montage, abgefragt am 12.10.2026.

Für eine Anlage mit 10 kWp sind das rechnerisch rund 9.800 kWh im Jahr auf dem Süddach. Zeigen die Module je zur Hälfte nach Osten und nach Westen, sind es rund 7.700 kWh. Die Neigung zählt dabei weniger als die Richtung. Ein Süddach mit 45 Grad bringt fast genauso viel wie eines mit 35 Grad, erst bei flachen 15 Grad sinkt der Wert auf 915 kWh je kWp.

Über das Jahr verteilt sich der Ertrag sehr ungleich. Von Mai bis August erzeugt eine Anlage auf dem Süddach die Hälfte ihres Jahresstroms, von November bis Februar nur 13 Prozent. Im Dezember kommen je kWp rund 22 kWh vom Dach, und ein Speicher wird deshalb im Winter selten voll. Wir legen seine Größe darum nach Ihrem Verbrauch in den hellen Monaten aus.

Vorab können Sie im Solaratlas im Geoportal Hamburg nachsehen, wie die Stadt die Eignung Ihres Dachs einschätzt. Seine Daten beruhen auf einer Befliegung im Frühjahr 2022, neue Bäume und Anbauten fehlen also, und deshalb prüfen wir die Verschattung am Dach selbst. Die Monatswerte und die Methode unserer Rechnung stehen im Ratgeber zum Photovoltaik-Ertrag in Hamburg.

Was kostet eine Photovoltaikanlage in Hamburg?

Ohne Speicher kostet eine Anlage 2026 laut co2online und Finanztip 1.100 bis 1.600 Euro je kWp, die Montage eingeschlossen. Für einen Speicher nennt die Verbraucherzentrale 300 bis 700 Euro je kWh Kapazität, und mit Speicher sieht Finanztip die Obergrenze bei rund 2.200 Euro je kWp.

Position Marktpreis 2026 für Privatkunden
Anlage 6 kWp ohne Speicher 6.600 bis 9.600 Euro
Anlage 8 kWp ohne Speicher 8.800 bis 12.800 Euro
Anlage 10 kWp ohne Speicher 11.000 bis 16.000 Euro
Anlage 15 kWp ohne Speicher 16.500 bis 24.000 Euro
Speicher 6 kWh 1.800 bis 4.200 Euro
Speicher 10 kWh 3.000 bis 7.000 Euro
Anlage 10 kWp mit 10-kWh-Speicher 14.000 bis 22.000 Euro
Gerüst am Einfamilienhaus 500 bis 1.500 Euro
Neuer Zählerschrank, falls nötig 1.500 bis 5.000 Euro

Marktpreise mit Montage und 0 % Umsatzsteuer, Stand 10/2026. Anlagen nach co2online (März 2026) und Finanztip (05.03.2026), Speicher nach der Verbraucherzentrale (02.07.2026), Gerüst und Zählerschrank nach 42watt (Juli 2026).

Wo ein Angebot innerhalb dieser Spannen liegt, hängt vor allem an Gerüst, Zählerschrank, Dachform und Speichergröße. Liegt eine Anlage ohne Speicher über 1.600 Euro je kWp oder der Zählerschrank allein über 3.000 Euro, rät Finanztip, genauer nachzufragen. Wie man ein Angebot Position für Position durchgeht, beschreibt der Ratgeber Photovoltaik-Angebot prüfen.

Das Angebot für Ihr Haus bekommen Sie von uns nach dem Termin am Dach, weil erst dort Modulfläche, Leitungsweg und Zustand des Zählerschranks feststehen. Für die laufenden Kosten, also Versicherung, Wartung und Reparaturen, rechnet Fraunhofer ISE mit 1 bis 2 Prozent der Investition im Jahr. Strom vom eigenen Dach kostet nach derselben Quelle 6 bis 14 Cent je kWh, Netzstrom im Schnitt 37,0 Cent (BDEW, Datenstand 08/2026).

Preise nach Anlagengröße und einen Rechner für Ihre Anlage finden Sie unter Kosten einer Photovoltaikanlage in Hamburg. Was die 0 % Umsatzsteuer umfasst, erklärt der Ratgeber Photovoltaik und Steuer, und welche Förderwege es 2026 gibt, steht unter Photovoltaik-Förderung in Hamburg.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Gilt in Hamburg eine Solarpflicht für mein Haus?

Ja, wenn Sie neu bauen oder mehr als die Hälfte der Dachhaut erneuern und das Dach mindestens 50 m² groß ist. Für Neubauten gilt die Pflicht seit dem 01.01.2023, für bestehende Häuser seit dem 01.01.2024, und Grundlage ist § 16 des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes.

Beim Neubau müssen Module mindestens 30 Prozent der Bruttodachfläche belegen, im Bestand 30 Prozent der Nettodachfläche. Netto bedeutet, dass Gauben, Dachfenster, notwendige Wege und die nach Norden geneigten Flächen über 10 Grad abgezogen werden. Im Beispiel hat ein Satteldach mit 120 m² brutto, davon 60 m² Nordseite und 6 m² Gaube, eine Nettofläche von 54 m². Davon müssen 16,2 m² belegt werden, rechnerisch eine Anlage mit rund 2,3 bis 3,2 kWp.

Die Anlage muss spätestens mit dem fertigen Dach in Betrieb gehen, und deshalb sollten Dachdecker und Solaranlage bei einer Sanierung zusammen geplant werden. Das Gerüst steht dann nur einmal. Ausnahmen gelten unter anderem, wenn Verschattung den Ertrag um mehr als 25 Prozent mindert oder sich die Anlage erst nach mehr als 20 Jahren bezahlt machen würde. Einen Härtefallantrag stellen Sie mindestens drei Monate vor Beginn der Arbeiten.

Wir klären beim ersten Termin, ob und in welchem Umfang die Pflicht für Ihr Dach gilt. Den Rechenweg mit allen Ausnahmen beschreibt der Ratgeber Solarpflicht in Hamburg, die Abstimmung mit dem Dachdecker die Seite Photovoltaik bei der Dachsanierung.

Einfamilienhäuser mit Solaranlagen, im Hintergrund eine Freileitung mit Strommasten

Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026, und was kommt 2027?

Für Anlagen, die bis zum 31.12.2026 in Betrieb gehen, zahlen die Hamburger Energienetze für eingespeisten Strom bis 10 kWp 7,70 Cent je kWh. Diesen Satz zahlen sie 20 Jahre lang und dazu für den Rest des Jahres der Inbetriebnahme. Für neue Anlagen ab 2027 sieht der Regierungsentwurf zum EEG keine feste Vergütung mehr vor, wobei der Bundestag ihn am 12.10.2026 noch nicht beschlossen hat.

Regel Inbetriebnahme 01.08. bis 31.12.2026 Regierungsentwurf EEG 2027
Teileinspeisung, Anteil bis 10 kWp 7,70 Cent je kWh keine feste Vergütung für Neuanlagen
Teileinspeisung, Anteil 10 bis 40 kWp 6,66 Cent je kWh keine feste Vergütung für Neuanlagen
Volleinspeisung bis 10 kWp 12,22 Cent je kWh entfällt
Dauer 20 Jahre plus Rest des Inbetriebnahmejahres Übergangszahlung rechnerisch 5,2 Cent für höchstens 36 Monate, 2027 unter 50 kW
Einspeiseleistung ohne Smart Meter und Steuerbox höchstens 60 Prozent (unter 25 kW) dauerhaft höchstens 50 Prozent

Quellen: Bundesnetzagentur, Sätze ab 01.08.2026; § 9 und § 25 EEG; Regierungsentwurf BT-Drucksache 21/7867 vom 07.09.2026, Stand 12.10.2026 nicht beschlossen.

Nach dem Entwurf behalten Anlagen, die vor dem 01.01.2027 in Betrieb gehen, das bisherige Recht. Seit dem Solarspitzengesetz vom 25.02.2025 gibt es bei negativen Börsenpreisen keine Vergütung. Für Anlagen unter 100 kW gilt das erst ab dem Jahr, in dem ein Smart Meter eingebaut wird, und die ausgefallene Zeit wird hinten an die Laufzeit angehängt.

Beispiel. Ein Haushalt verbraucht im Jahr 4.000 kWh (Annahme) und hat 10 kWp auf dem Süddach, die rund 9.800 kWh erzeugen. Ohne Speicher nutzt er nach dem HTW-Faustwert rund 1.300 kWh davon selbst (Annahme) und spart beim Durchschnittspreis von 37,0 Cent rund 481 Euro. Die übrigen 8.500 kWh bringen mit 7,70 Cent rund 655 Euro, zusammen sind das rund 1.135 Euro im Jahr vor Betriebskosten.

Mit einem Speicher von 6 kWh steigt der Eigenverbrauch im Beispiel auf rund 2.500 kWh, und die Summe wächst auf rund 1.490 Euro im Jahr. Rechnerisch hat sich die Anlage ohne Speicher bei Kosten von 11.000 bis 16.000 Euro nach 10 bis 14 Jahren bezahlt, Betriebskosten nicht eingerechnet. Wie die Rechnung mit anderen Annahmen ausfällt, zeigt der Ratgeber Lohnt sich Photovoltaik in Hamburg?, und alle Vergütungssätze stehen unter Einspeisevergütung 2026.

Was gilt beim Reihenhaus für den Abstand zur Brandwand?

Wie läuft es vom ersten Termin bis zur Anmeldung?

Zwischen dem ersten Termin und dem Eintrag im Marktstammdatenregister liegen Planung, Angebot, Anmeldung, Montage und Zählertausch. Sie entscheiden über Größe, Speicher und Auftrag, und die Anträge bei Netzbetreiber und Register stellen wir.

  1. Erster Termin. Wir sehen uns Dach, Zählerschrank und Stromrechnung an und klären, ob Solarpflicht, Denkmalschutz oder eine Erhaltungsverordnung für Ihr Haus eine Rolle spielen. Der Termin kostet Sie nichts.
  2. Ertragsrechnung und Planung. Für Ihr Dach rechnen wir den Jahresertrag aus Ausrichtung, Neigung und Verschattung und legen danach Anlagengröße und Speicher fest.
  3. Angebot. Nach dem Termin am Dach bekommen Sie das Angebot mit dem Preis je kWp und den Nebenkosten für Gerüst und Zählerschrank.
  4. Genehmigung, wo sie nötig ist. Bei einem Denkmal beantragen wir die Zustimmung des Denkmalschutzamts, das eine Rückmeldung nach vier Wochen anstrebt. In Erhaltungsgebieten ist zusätzlich eine Genehmigung des Bezirksamts nötig.
  5. Antrag beim Netzbetreiber. Wir stellen den Antrag im Portal der Hamburger Energienetze, die bis 2024 Stromnetz Hamburg hießen. Für Anlagen bis 30 kW gibt das EEG dem Netzbetreiber einen Monat für die Antwort.
  6. Montage und Zähler. Nach der Zustimmung montieren wir die Anlage, und die Hamburger Energienetze setzen den neuen Zähler, meist einen Zweirichtungszähler. Über 7 kW Anlagenleistung ist ein intelligentes Messsystem Pflicht, das bis 15 kW höchstens 50 Euro im Jahr kostet, die Steuerbox bis zu 50 Euro dazu.
  7. Inbetriebsetzung und Register. Ist die Anlage in Betrieb, tragen wir sie im Marktstammdatenregister ein, wofür das Gesetz einen Monat Frist setzt.

Unterlagen und Fristen der Anmeldung stehen im Ratgeber Photovoltaik anmelden in Hamburg, die Regelfälle am Denkmal unter Photovoltaik und Denkmalschutz.

Was wir rund um die Solaranlage übernehmen

Wir bauen neue Anlagen auf Ein- und Mehrfamilienhäusern und auf Gewerbedächern, rüsten Speicher und Wallbox nach und warten bestehende Anlagen.

  • Einfamilienhaus: Die Solaranlage für das Einfamilienhaus legen wir nach Verbrauch und Dachfläche aus, wobei jedes kWp 5 bis 7 m² Dach braucht.
  • Reihen- und Doppelhaus: Bei der Photovoltaik auf dem Reihenhaus rechnen wir den Abstand zu beiden Trennwänden ein und zeigen Ihnen vorab, wie viele Module auf Ihr Dach passen.
  • Speicher: Mit einem Stromspeicher zur Photovoltaik steigt der selbst genutzte Anteil des Solarstroms laut Verbraucherzentrale von 20 bis 30 auf 50 bis 70 Prozent.
  • Erweiterung: Eine bestehende PV-Anlage erweitern Sie mit Modulen, Speicher oder Wallbox, wobei neue Module als eigene Anlage mit eigenem Inbetriebnahmedatum und eigener Vergütung laufen.
  • Wallbox: Wer seine Wallbox mit Solarstrom als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG meldet, zahlt bei den Hamburger Energienetzen 2026 im Modul 1 rund 167 Euro brutto weniger Netzentgelt im Jahr.
  • Gewerbe: Die Solarpflicht gilt für Hallen und Bürogebäude wie für Wohnhäuser. Die Photovoltaik für Gewerbebetriebe lässt sich bei Anschaffung bis 31.12.2027 mit bis zu 15 Prozent im Jahr degressiv abschreiben.
  • Mehrfamilienhaus: Auf dem Mehrfamilienhaus mit Solaranlage kommt der Strom über Mieterstrom oder die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung nach § 42b EnWG zu den Bewohnern.
  • Flach- und Gründach: Auf dem Flachdach mit Photovoltaik stellen wir die Module nach Süden oder nach Ost-West auf. Bei Neubauten mit Baubeginn nach dem 01.01.2027 verlangt Hamburg auf Dächern bis 10 Grad zusätzlich ein Gründach.
  • Wartung: Zur Wartung der Photovoltaikanlage empfiehlt der Elektrohandwerksverband ZVEH eine Prüfung alle vier Jahre, und wir tauschen Wechselrichter, deren Garantie meist nach höchstens 10 Jahren endet.

Wo wir in Hamburg montieren

Wir montieren in allen sieben Bezirken, und beim Ertrag unterscheiden sie sich kaum. Für ein Süddach ergibt PVGIS in Blankenese 978 kWh je kWp und in Bergedorf 1.000 kWh, der Rest der Stadt liegt dazwischen.

Was sich unterscheidet, sind die Häuser und die Regeln für sie. In den Elbvororten von Altona haben mehr als zwei Drittel der Wohngebäude nur eine Wohnung, in Rissen 79,7 Prozent, und für Teile von Blankenese gelten Erhaltungsverordnungen, die wir vor der Planung prüfen. In Eimsbüttel und Hamburg-Nord prägen Gründerzeit- und Klinker-Mehrfamilienhäuser mit flach geneigten Dächern viele Straßen, und in Erhaltungsgebieten braucht dort auch eine sonst verfahrensfreie Anlage die Genehmigung des Bezirksamts.

In Rahlstedt haben 69,7 Prozent der Wohngebäude nur eine Wohnung, und die Doppelhäuser der Gartenstadt Berne stehen ebenso wie die Gartenstadt Farmsen als Ensemble unter Denkmalschutz. Bei Doppel- und Reihenhäusern entscheidet für die Photovoltaik in Wandsbek oft der Abstand zur Brandwand mit, wie viele Module aufs Dach passen. In Hamburg-Mitte kommen zu den Wohnhäusern in Hamm, Horn und Wilhelmsburg die Hallen in Billbrook, für die dieselbe Solarpflicht gilt wie für Wohnhäuser.

Für Süddächer in Harburg ergibt PVGIS 992 kWh je kWp, etwas mehr als am Rathausmarkt, und in Neugraben-Fischbek ist gut ein Fünftel der Wohngebäude erst 2010 oder später entstanden. In Bergedorf mit den Vier- und Marschlanden gibt es noch Höfe mit Reetdach, wo die Module dann auf die Scheune oder ein anderes Nebengebäude kommen.

Im Marktstammdatenregister waren am 12.10.2026 für Hamburg 33.294 Solaranlagen in Betrieb eingetragen, Balkonkraftwerke mitgezählt. Die Stadt will die installierte Leistung von 234 MWp im Oktober 2025 bis 2030 auf 500 bis 800 MWp bringen.

Hände vergleichen am Küchentisch zwei Angebotsmappen, daneben ein kleines Solarmodul-Muster

Wie kommen Sie zu einem ersten Termin?

Sie schreiben uns oder nutzen das Formular, und wir melden uns innerhalb eines Werktags. Für das erste Gespräch helfen die letzte Jahresabrechnung Ihres Stromversorgers, einige Fotos vom Dach und vom Zählerschrank und das Baujahr des Hauses. Steht eine Dachsanierung oder ein Neubau an, sagen Sie es gleich dazu, denn dann richtet sich der Zeitplan nach dem Dachdecker und nach der Solarpflicht. Sie erreichen uns per Mail an kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de.

Dächer

Dächer, auf die wir montieren

Freistehendes Einfamilienhaus aus rotem Klinker mit Garage, schwarze Solarmodule auf dem Ziegeldach
Einfamilienhaus
Klinker, Ziegeldach
Reihenhauszeile aus rotem Klinker, Solarmodule mit Abstand zu den Trennwänden der Nachbarhäuser
Reihenhaus
Abstand zur Trennwand
Mehrfamilienhaus aus rotem Backstein der 1950er Jahre mit vollflächiger Solaranlage auf dem Satteldach
Mehrfamilienhaus
Satteldach, ganze Fläche
Begrüntes Flachdach mit Sedum und Ost-West-aufgeständerten Solarmodulen in langen Reihen
Gründach
Ost-West aufgeständert
Luftbild einer Gewerbehalle mit Solarmodulen auf dem Flachdach an einem Kanal, Hafenkräne im Hintergrund
Gewerbehalle
Flachdach, große Fläche
Bauernhaus mit Reetdach in der Marsch, Solaranlage nur auf dem Ziegeldach der Scheune daneben
Hof mit Reetdach
Module auf der Scheune
Warum wir

Was Sie bei uns bekommen

Ertrag für Ihr Dach gerechnet

Wir rechnen mit Hamburger Strahlungsdaten, je Dachseite und Neigung. Ein Süddach bringt rund 980 kWh je kWp im Jahr.

Ein Angebot mit allen Posten

Module, Wechselrichter, Speicher, Gerüst, Zählerschrank und Anmeldung stehen einzeln darin. So können Sie vergleichen.

Solarpflicht im Blick

Bei Neubau und Dachsanierung prüfen wir, wie viel Fläche die Hamburger Pflicht verlangt und welche Ausnahmen greifen.

Anmeldung übernehmen wir

Netzanmeldung bei den Hamburger Energienetzen und Eintrag im Marktstammdatenregister gehören zum Auftrag.

Reihenhaus und Denkmal

Abstand zur Brandwand, Ensemble, Erhaltungsgebiet: Wir planen so, dass die Anlage genehmigt und sicher ist.

Antwort am nächsten Werktag

Ob Mail oder Formular: Sie hören innerhalb eines Werktags von uns. Der erste Termin kostet nichts.

Wo wir montieren

Photovoltaik in allen sieben Hamburger Bezirken

Wir montieren in Altona, Bergedorf, Eimsbüttel, Hamburg-Mitte, Hamburg-Nord, Harburg und Wandsbek. Jede Bezirksseite beschreibt die Dächer, Denkmäler und Regeln, die dort für eine Solaranlage zählen.

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Solaranlage in Hamburg, obwohl hier nicht so oft die Sonne scheint?

Ja, für die meisten Dächer, die nach Süden, Osten oder Westen zeigen. Der Deutsche Wetterdienst zählt für Fuhlsbüttel im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 genau 1.617 Sonnenstunden im Jahr. Für die Rechnung zählt aber der Ertrag je kWp, und den bestimmen vor allem Dachrichtung, Neigung und Verschattung.

Brauche ich für Solarmodule auf dem Dach eine Baugenehmigung?

Nein, Solaranlagen auf Dächern sind nach der Hamburgischen Bauordnung verfahrensfrei, ausgenommen bei Hochhäusern. Ist das Haus ein Denkmal, gehört es zu einem Ensemble oder steht es in dessen Umgebung, braucht die Anlage trotzdem die Genehmigung des Denkmalschutzamts. In Gebieten mit Erhaltungsverordnung muss außerdem das Bezirksamt zustimmen.

Unser Haus steht unter Denkmalschutz. Geht eine Solaranlage trotzdem?

Ja, nach der Praxishilfe des Denkmalschutzamts vom Juni 2025 ist sie in der weit überwiegenden Zahl der Fälle genehmigungsfähig. Im Regelfall liegen die Module 1,25 m vom Dachrand entfernt, flach oder höchstens 20 cm aufgeständert und von der Straße aus nicht zu sehen. Eine Rückmeldung strebt das Amt nach vier Wochen an.

Wir lassen unser Reetdach neu decken. Müssen dann Solarmodule drauf?

Nein, bei bestehenden Gebäuden gilt ein Dach aus Reet, Holz oder Stroh nach § 4 PVUmsVO als technisch ungeeignet, die Solarpflicht entfällt für diese Fläche. Wer trotzdem eigenen Solarstrom möchte, kann Module auf eine Garage, eine Scheune oder ein anderes Nebengebäude setzen. Eine freistehende Anlage im Garten ist bis 3 m Höhe und 9 m Länge verfahrensfrei.

Wie groß sollte die Anlage für unser Haus sein?

0,5 kWp je 1.000 kWh Jahresverbrauch nennt die HTW Berlin als Untergrenze, bei 4.000 kWh Verbrauch sind das rechnerisch mindestens 2 kWp. Nach oben begrenzt meist die Dachfläche, denn ein kWp braucht 5 bis 7 m². Wer später eine Wallbox oder eine Wärmepumpe anschließen will, plant die Anlage gleich größer.

Brauche ich unbedingt einen Batteriespeicher?

Nein, eine Solaranlage läuft auch ohne Speicher, der Überschuss geht dann gegen Vergütung ins Netz. Ein Speicher lohnt sich vor allem, wenn Sie abends viel Strom brauchen. Nach der Faustregel der HTW Berlin sollte er höchstens 1,5 kWh je kWp und je 1.000 kWh Verbrauch groß sein. Die Verbraucherzentrale rechnet mit 10 bis 15 Jahren Lebensdauer.

Habe ich bei einem Stromausfall mit der Solaranlage noch Strom?

Nein, eine normale netzgekoppelte Anlage schaltet bei einem Netzausfall ab. Strom gibt es dann nur, wenn ein Speicher mit Notstrom- oder Ersatzstromfunktion eingebaut ist, und nur in dem Umfang, den diese Technik hergibt. Bei Notstrom versorgt eine eigene Steckdose einzelne Geräte, bei Ersatzstrom schaltet das System automatisch einen Teil oder das ganze Hausnetz um.

Kümmern Sie sich auch um die Anmeldung beim Netzbetreiber?

Ja, wir stellen den Antrag bei den Hamburger Energienetzen und tragen die Anlage nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister ein. Antwortet der Netzbetreiber bei einer Anlage bis 30 kW nicht innerhalb eines Monats, darf sie nach dem EEG trotzdem angeschlossen werden. Für den Registereintrag haben Betreiber ebenfalls einen Monat Zeit.

Muss ich auf die Anlage Mehrwertsteuer zahlen?

Nein, für Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden gilt nach § 12 Abs. 3 UStG ein Umsatzsteuersatz von 0 %, auch für Speicher, Wechselrichter, Gerüst und Montage. Die Einnahmen aus der Einspeisung sind bis 30 kWp je Wohneinheit außerdem einkommensteuerfrei. Für eine Wallbox fallen dagegen 19 % Umsatzsteuer an.

Bekomme ich die heutige Einspeisevergütung noch, wenn die Anlage erst im Januar 2027 ans Netz geht?

Nein, die 7,70 Cent je kWh gelten für Anlagen bis 10 kWp, die bis zum 31.12.2026 in Betrieb gehen. Maßgeblich ist der Tag der Inbetriebnahme, nicht der Tag des Vertrags. Für Anlagen ab dem 01.01.2027 sieht der Regierungsentwurf zum EEG 2027 keine feste Vergütung mehr vor, beschlossen ist er am 12.10.2026 aber noch nicht.

Beratung am Esstisch mit Tablet, Zollstock und einem kleinen Solarmodul-Muster
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Photovoltaik für Ihr Haus in Hamburg

Schreiben Sie kurz, um welches Dach es geht. Wir rechnen den Ertrag für Ihr Dach und sagen Ihnen, welche Anlagengröße und welcher Speicher passen — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

Lieber schreiben?

kontakt@photovoltaik-in-hamburg.de

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